Nach dem Sieg in der ersten Runde gegen die SG Rumkugler mussten wir einige Zeit auf die zweite Pokal Partie warten. Die Runde der Lucky Looser wurde ohne uns bestritten. Die Auslosung des Achtelfinales brachte uns Dieburg als Gegner. In diesem Jahr gibt es die Neuerung, dass bei einer größeren Entfernung (>50km) ein Spielort in der Mitte vereinbart wird. Wir trafen uns am Sonntag um 14:30 in Linden pünklich mit den Dieburgern. Ein Dank an den BC Linden für die Nutzung des schönen Boulodroms.
Der Gegner
Dieburg hat in den beiden zweiten Ligen A und B jeweils ein Team. In Liga A ist der Aufstieg noch möglich. Die Dieburger profitieren von ihrer guten Jugendarbeit und waren mit einem jungen Team am Start.
Unser Team
Wir schickten eine Mischung aus Team eins (Heike, Andrea, Robert, Mario und Wolfgang) und Team zwei (Petra, Rolf und Hein) ins Rennen.
Die Spiele
Im Pokal gibt es einen zur Liga abweichenden Modus. Zunächst werden parallel sechs Tetes gespielt, für jeden Sieg erhält man 2 Punkte. Es folgen drei Doubletten (3 Punkte je Sieg) und zwei Tripletten (5 Punkte je Sieg). Wer zuerst mindestens 16 der möglichen 31 Punkte erreicht, hat die Pokalrunde gewonnen.
Die Tetes
Es ist immer von Vorteil, nach den Tetes eine Führung erspielt zu haben. Mario, Robert und Wolfgang holten drei Siege. Heike unterlag knapp, Rolf ließ einen Matchball ungenutzt und unterlag zu 12. Das letzte laufende Tete war spielte Andrea gegen Malte, Andrea gewann letztlich deutlich zu 7.
4:2 Siege, 8:4 Punkte.
Die Doubletten
Bei dieser Führung konnte man mit drei Doubletten die Partie entscheiden. Bei mindestens einem Doublette blieb man vorne und benötigte dann noch einen Triplette Sieg. Mario und Wolfgang begannen mit einem 0:5, brauchten dann nur vier weitere Aufnahmen für ein 13:5.
Andrea und Robert führten schnell 10:0, der Gegner kam etwas heran, am Ende ein zweiter deutlicher Sieg. Hein und Petra und dann der eingewechselte Rolf (bei 3:7) konnten den dritten Sieg im Doublette nicht einfahren, mit 4:13 ging das Spiel an Robin und Uli, damit mussten die Tripletten die Entscheidung bringen.
Die Tripletten
Das Team entschied sich, zwei gleich starke Teams ins Rennen zu senden. Damit gab es zwei Chancen, um das eine noch benötigte Triplette zu gewinnen. Beide Partien standen 4:4. Bei 4:5 fingen sich Andrea, Heike und Robert einen Fünfer und erholten sich davon nicht mehr. Nun kam es auf das zweite Triplette an.


Wolfgang, Mario und Rolf gingen mit 8:6 in Führung, bei 8:6 gelang Wolfgang ein Sauschuss für Vier, 12:6. Danach folgte ein schwache Aufnahme, Dieburg konterte den Vierer, nur noch 12:10. Auch in der nächsten Aufnahme gab es fünf Fehlkugeln, 11:12 am Boden und drei Kugeln in den Händen der Dieburger. Rebecca legt die zwölf. Der bis dahin stark legende Robin hat zwei Matchbälle, verlegt beide, einmal kurz und einmal lang, 12:12.
Das Video
Die letzte und alles entscheidende Aufnahme als Video
Das Viertelfinale
Alle möglichen Gegner sind Grün markiert

Fazit
Ein Danke an die Acht, die sich für die Partie in Linden eingefunden haben. Ein Danke an den Gastgeber Linden und den Gegner, es waren fast nur faire Begegnungen. Sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit aus (8:4, 14:7), wurde es am Ende ein Zittersieg.
Im Vorjahr konnte der BCC ins „Final Four“ vordringen, dieses Jahr fehlt noch ein Sieg um wieder die Endrunde zu erreichen. Schauen wir, was die hessische Los Fee uns aus dem Topf zieht. Ein weiteres Duell mit den Kassler Rumkuglern ist möglich, die Chance liegt bei 14 Prozent.
Die Zahlen


Impressionen








